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Pflegestufen


Pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherungsgesetzes sind Personen, die

  • wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung
  • für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens
  • auf Dauer, voraussichtlich aber für mindestens 6 Monate

in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.
Auf Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) eine der nachfolgend genannten Pflegestufen fest.

 

Pflegestufe I

Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens einmal tägliche erforderlichen Hilfebedarf bei mindestesn zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig sein.
Zeitaufwand: Mindestens 1,5 Studen, davon mehr als 45 Minuten Grundpflege
Die Pflegekasse übernimmt bei Sach-, bzw. Kombination aus Geld- und Sachleistung einen Betrag bis max. 450,00 € pro Monat.

 

Pflegestufe II

Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten erforderlichen Hilfebedarf bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig sein.
Zeitaufwand: Mindestens 3 Stunden, davon mindesten 2 Stunden Grundpflege
Die Pflegekasse übernimmt bei Sach-, bzw. Kombination aus Geld- und Sachleistung einen Betrag bis max. 1.100,00 € pro Monat.

 

Pflegestufe III

Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfsbedarf so groß ist, dass jederzeit eine Pflegeperson unmittelbar erreichbar sein muss, weil der konkrete Hilfebedarf jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht anfällt (Rund-um-die-Uhr-Betreuung).
Zeitaufwand: Mindestens 5 Stunden, davon mindestens 4 Stunden Grundpflege
Die Pflegekasse übernimmt bei Sach-, bzw. Kombination aus Geld- und Sachleistung einen Betrag bis max. 1.550,00 € pro Monat.